Ich berate Unternehmen, die sich verändern müssen und dabei handlungsfähig bleiben wollen. Jedes Mandat beginnt mit der Lage meines Auftraggebers — nicht mit einem Vorgehensmodell.

Leistungsfelder
Transformationsvorhaben. Begleitung von Veränderungsvorhaben von der Standortbestimmung bis zur Verankerung: Zielbild, Vorgehensarchitektur, Steuerung und Kommunikation gegenüber der Organisation. Typische Lagen: ein Geschäftsmodell verändert sich und die Organisation folgt noch dem alten; ein Vorhaben ist beschlossen, aber niemand hat die Umsetzung durchgerechnet; mehrere Initiativen konkurrieren um dieselben Leute.

Organisationsdesign und Governance. Neuordnung von Rollen, Entscheidungsrechten und Gremien — dort, wo Zuständigkeiten unklar sind, Entscheidungen liegen bleiben oder die Struktur dem Geschäft nicht mehr entspricht. Ich erhebe, wie tatsächlich entschieden wird, nicht wie es im Organigramm steht, und erarbeite mit dem Führungskreis ein Rollen- und Entscheidungsmodell bis auf die Ebene der strittigen Einzelfälle.
Umsetzungsbegleitung. Begleitung der Führungsmannschaft in der Phase, in der ein Beschluss zur gelebten Praxis werden muss. Wo dafür Steuerungsinstrumente nötig sind — Zielsysteme, Priorisierungs- oder Planungsverfahren —, führe ich sie in diesem Prozess ein: nicht, um sie zu erlernen, sondern um mit ihnen die anstehenden Entscheidungen zu treffen.
Vorgehen

Standortbestimmung. Gespräche mit den Beteiligten, Beobachtung der laufenden Gremienarbeit, Sichtung der Steuerungsunterlagen. Ergebnis: eine belastbare Beschreibung der Ist-Situation samt der Stellen, an denen sie klemmt.
Zielbild und Konzept. Erarbeitung mit dem Führungskreis, nicht Präsentation vor ihm. Ergebnis: eine Entscheidungsvorlage für die Geschäftsführung — Rollen, Entscheidungsrechte, Gremienlogik, Übergangsplan.
Umsetzung. Begleitung der Einführung an den realen Vorgängen: laufende Planung, anstehende Entscheidungen, auftretende Konflikte.
Wirksamkeit. Überprüfung an den Vorgängen, die vor dem Mandat liegen geblieben sind.
So sieht ein typisches Mandat aus

Ein Industrieunternehmen führt zwei Geschäftsbereiche zusammen. Ein Jahr später bestehen die alten Strukturen faktisch fort: Doppelzuständigkeiten, konkurrierende Planungen, Entscheidungen wandern regelmäßig nach oben. Beauftragt wird eine Standortbestimmung und ein Entscheidungs- und Rollenmodell für den zusammengeführten Bereich. Ich spreche mit den Führungskräften beider Herkunftsbereiche, nehme an den Leitungssitzungen teil und rekonstruiere zurückliegende Eskalationen; auf dieser Grundlage entsteht mit dem Leitungskreis das Rollen- und Entscheidungsmodell, dessen Einführung ich anschließend begleite. Das Ergebnis: Entscheidungen, die vorher regelmäßig eskaliert wurden, werden wieder im Bereich getroffen.
Zusammenarbeit
Ich arbeite auf Mandatsbasis. Nach einem Erstgespräch erhalten Sie ein Angebot mit Ausgangssituation, Zielsetzung, Arbeitsergebnissen, Zeitraum und Honorar auf Tages- oder Projektbasis. Auftraggeber ist das Unternehmen. Umfang und Inhalt eines Mandats stehen vorab nicht fest; sie ergeben sich aus der Standortbestimmung.
Was ich nicht anbiete
Keine offenen Seminare, keine Kurse mit festem Curriculum, keine Zertifizierungen, keine Lehrgangsunterlagen, keine Prüfungen. Meine Arbeit findet im Auftrag eines Unternehmens statt, an dessen konkreter Situation.
